Das 2006 gegründete Literaturforum Indien e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, zeitgenössische Literatur aus Indien und anderen südasiatischen Ländern im deutschsprachigen Raum bekannter zu machen.
Literatur aus Indien in englischer Sprache hat bereits weltweit Anerkennung gefunden. Kaum bekannt ist bislang die in Hindi, Tamil, Malayalam, Bengali, Urdu, Marathi und anderen Sprachen Südasiens verfasste Literatur, die auf eine nicht weniger bedeutende Tradition zurückschaut.
Das Literaturforum Indien e.V. will zu einem vollständigeren Bild der Literaturen Südasiens beitragen und die Verbreitung von anspruchsvollen Werken vor allem zeitgenössischer Autoren fördern, die ein authentisches Bild von Lebenswirklichkeit und kultureller Vielfalt des indischen Subkontinents vermitteln.
Dazu treten wir unter anderem mit Lesungen und Seminaren an die Öffentlichkeit. Wir unterstützen kleinere Verlage mit Zuschüssen zu den Übersetzungs- bzw. Druckkosten für eine deutsche Ausgabe literarischer Werke aus Südasien. Siehe Geförderte Bücher
Kurze Artikel zu Leben und Werk namhafter Autorinnen und Autoren vom indischen Subkontinent, oft ergänzt durch Leseproben in deutscher Übersetzung, bietet die Seite Autor*innen.
Einen knappen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten des Literaturforums Indien e.V. bekommen Sie auf unserem aktuellen Flyer.
Aktuelles
2026
Mahasweta Devi: Hommage an die Bengali-Autorin und Aktivistin
anlässlich ihres 100.
Geburtstags
Eine
Online-Konferenz des Literaturforums Indien e.V.
am Samstag, dem 7. Februar
2026, 10:00
bis 12:00 Uhr (MEZ)
Zugangslink: https://uni-goettingen.zoom-x.de/j/61578779307
Meeting-ID:
615 7877 9307
Die
Veranstaltung ist für alle offen.
Das
Programm und weitere
Details finden Sie hier
Mahasweta Devi: Hommage an die Bengali-Autorin und Aktivistin anlässlich ihres 100. Geburtstags
Eine Online-Konferenz des Literaturforums Indien e.V.am Samstag, dem 7. Februar 2026, 10:00 bis 12:00 Uhr (MEZ)
Die Veranstaltung ist für alle offen.
Das Programm und weitere Details finden Sie hier
2025
Ein schmerzhafter Verlust: Prof. Dr. Dieter Riemenschneider ist verstorben
Der bedeutende Anglist, der viele Beiträge zur englischsprachigen Literatur Indiens veröffentlicht hat, starb am 6. Oktober in Kronberg im Taunus. Das Literaturforum Indien verliert mit ihm ein engagiertes Mitglied, das noch bei der Jahrestagung 2024 mit einem anregenden Vortrag dabei war. Besonders bekannt wurde seine im Unionsverlag erschienene Anthologie Shiva tanzt. Das Indien-Lesebuch. Seinen Essay-Band Gentle Round the Curves. Selected Essays on Indian Writing in English kann man online hier lesen. Eine in der FAZ erschienene Traueranzeige ist hier zu sehen.
Birsa Munda and Decolonizing Janjatiya StudiesAnlässlich des 150. Geburtstags des Freiheitshelden und Adivasi-Anführers Birsa Munda fand vom 7. bis 8. August 2025 an der Jawaharlal Nehru University (JNU) in New Delhi eine Internationale Konferenz zum Thema "Birsa Munda and Decolonizing Janjatiya Studies" statt, die vom Centre for Indian Languages (CIL) der JNU organisiert wurde. Unser Beiratsmitglied Prof. Heinz Werner Wessler (siehe Foto), nahm mit einem Vortrag auf Hindi an dieser bedeutenden Veranstaltung teil und hielt auch während der Eröffnungs- und der Abschlusssitzung jeweils eine Rede.Seinen ausführlichen Tagungsbericht, der auch in der Zeitschrift Südasien erscheint, können Sie bereits hier lesen. |
International Booker Prize 2025 an Banu Mushtaq
Der International Booker Prize geht an Banu Mushtaq – und damit zum ersten Mal an eine Autorin, die in der Sprache Kannada schreibt, und an ihre Übersetzerin Deepa Bhasthi für die Kurzgeschichtensammlung "Heart Lamp"Mehr dazu auf thebookerprizes.com und auf Deutschlandfunk.de
Ein Interview mit den Preisträgerinnen
Jahrestagung 2025 des Literaturforums Indien e.V.
Wenn Liebe politisch ist -
Zwischen romantischen Gefühlen und gesellschaftlichen Zwängen:
Das Spektrum der Liebe in der südasiatischen Literatur
9. - 11. Mai, Ev. Akademie Villigst Das TagungsprogrammEin Bericht über die Tagung, der in SÜDASIEN, Heft 2/2025 veröffentlicht wurde und auch hier zu lesen ist
Geetanjali Shree, Autorin von fünf Romanen und vielen Kurzgeschichten auf Hindi, wurde vom DAAD für sein Berliner Künstlerprogramm ausgewählt. Wir gratulieren!Viele Werke von Geetanjali Shree wurden ins Deutsche übersetzt. Einen Überblick und eine Lesprobe bietet ihr Autorenporträt auf https://www.literaturforum-indien.de/autoren_files/Geetanjali_Shree.pdf |
Mohan Rakesh und Krishna Sobti - Hommage an zwei Größen der Hindi-Literatur anlässlich ihres 100. GeburtstagsOnline-Tagung im Rahmen des Vishwa Hindi Diwas (Welt-Hinditag)17. Januar 2025, von 14:00 bis 17:00 Meeting-ID:
643 2369 0802
Das Programm und die weiteren Details sehen Sie durch Klick auf das beigefügte Poster. Hier
können Sie das Poster als
pdf-Datei herunterladen. |
2024
Malayalam-Autor M. T. Vasudevan Nair verstorben
Am 25. Dezember 2024 verstarb M.T. Vasudevan Nair, einer der bedeutendsten Autoren des Malayalam, im Alter von 91 Jahren. Vasudevan Nair, der auch 2004 Gast des Internationalen Literaturfestivals Berlin war, verfasste vor allem Romane und Kurzgeschichten, war aber auch als Filmregisseur und Drehbuchautor sehr bekannt.Die BBC veröffentlichte einen Nachruf von Meryl Sebastian.
Die Autorin und Übersetzerin Ingrid von Heiseler ist verstorben
Am 16. September 2024 verstarb Ingrid von Heiseler, die u.a. als Autorin des Romans Lost in Goa und als Übersetzerin zahlreicher literarischer Werke aus Südasien bekannt wurde. Einen Nachruf veröffentlichte der Verein Afghanic e.V., dem sie eng verbunden war. Auch die Zeitschrift SÜDASIEN, für die Ingrid von Heiseler als Autorin und Übersetzerin gearbeitet hat, veröffentlichte einen Nachruf.
Gratulation an den Draupadi VerlagIm Rahmen der 76. Frankfurter Buchmesse hat Kulturstaatsministerin Claudia Roth am 16.10.2024 die 84 Preisträger des Deutschen Verlagspreises 2024 ausgezeichnet, darunter auch den Draupadi Verlag, der erneut eines der dotierten Gütesiegel erhalten hat. Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Erfolg!https://www.deutscher-verlagspreis.de/preistraeger-2024 |
European Modern Hindi Workshop 2024 in UppsalaIn Uppsala fand vom 5.-13. August der diesjährige European Modern Hindi Workshop statt. Alle zwei Jahre treffen sich Forscher und Lehrer auf dem Gebiet der modernen Hindi-Literatur an wechselnden Orten in Europa, um gemeinsam zu lesen, zu übersetzen und Erfahrungen auszutauschen....Ein Bericht von Heinz Werner Wessler, Uppsala |
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Jahrestagung 2024 des Literaturforums Indien e.V.
Ökologie als Thema der südasiatischen Literatur?
Eine Spurensuche in Literatur und Gesellschaft
24. -26. Mai, Ev. Akademie Villigst Das Tagungsprogramm Der Tagungsbericht|
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2023
Nachruf auf Cecilie SircarAm 3. Oktober 2023 verstarb unser langjähriges Vereinsmitglied Cecilie Sircar. Sie hat sich jahrzehntelang für die Bildung von Frauen und Mädchen engagiert. Zu diesem Zweck gründete sie mit ihrem Mann in Kalkutta das "Lake Gardens Women and Children Development Center", als dessen Vorsitzende sie noch bis vor kurzem aktiv war. Für ihr Engagement wurde Frau Sircar mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.Ein Nachruf im Kölner Stadt-Anzeiger |
Ehrung für Heinz Werner WesslerFür
seine besonderen Verdienste um die Förderung des Hindi wurde Prof.
Dr. Heinz Werner Wessler, Beiratsmitglied des Literaturforums Indien
e.V., mit dem Father Kamil Bulke Award des Bundesstaates Madhya
Pradesh ausgezeichnet. Die Ehrung fand anlässlich des Hindi Diwas
am 14. September 2023 in Bhopal statt.
Ein Interview mit dem Preisträger auf Hindi für Swadeshi TV können Sie hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=k80njTbzf8s |
Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2023 an Salman Rushdie
Am 22. Oktober dieses Jahres wird der weltberühmte Autor Salman Rushdie in der Frankfurter Paulskirche mit dem diesjährigen Friedenspreis geehrt.Hierzu ein Artikel von Heinz Werner Wessler auf suedasien.org
Jahrestagung 2023 des Literaturforums Indien e.V.
12.-14. Mai, Evangelische Akademie VilligstZwischen Tradition und Moderne: die Auflösung der gewachsenen Familienstrukturen in Südasien.
Die Veränderung der Gesellschaft im Spiegel der Literatur
Der klassische Drei-Generationen-Haushalt ist nicht mehr das einzige Modell familiären Zusammenlebens in Südasien. Zahlreiche Alternativen sind aufgekommen.Anhand neuer literarischer Texte zeitgenössischer Autorinnen und Autoren öffnet das Seminar den Blick auf die daraus erwachsenden gesellschaftlichen Umbrüche und befasst sich mit den Konsequenzen sowohl für die Individuen als auch die Gesamtgesellschaft. Das Tagungsprogramm
Ein Bericht über die Tagung, verfasst von drei studentischen Assistentinnen, wird in Heft 1/2 2023 von SÜDASIEN veröffentlicht. Vorab können Sie ihn schon hier lesen.
12. Welt-Hindi-Konferenz
Unser Beiratsmitglied Prof. Heinz Werner Wessler hat die 12. Welt-Hindi-Konferenz vom 15. - 17. Februar in Fiji besucht und einen Artikel über seine Eindrücke verfasst. Er erscheint in der nächsten Ausgabe von SÜDASIEN und kann vorab schon hier gelesen werden.2022
Neue Website des Südasienbüros
Das Südasienbüro, Herausgeber der Zeitschrift SÜDASIEN, hat seine Website von Grund auf neu gestaltet.
Ueber die Seite gibt es auch Zugang zum digitalen Archiv bei XAsia, wo jetzt alle Beiträge ab 2005 kostenfrei digital abrufbar sind - ausser jeweils die letzten beiden Jahrgänge, fuer die man ein Abo haben muss.
Vor
einem Jahr ist unser langjähriges Vereinsmitglied Dr.
Indu Prakash Pandey (4.8.1924 - 28.10.2021), ein
großer Gelehrter,
Literatur-Übersetzer und Brückenbauer zwischen Indien
und Deutschland, von uns
gegangen.
Aus
diesem Anlass wollen wir am Freitag, dem 4. November
2022, im Rahmen eines Zoom-Meetings in der Zeit von 15 bis ca. 17 Uhr
seiner
gedenken. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Eine
Einladung zur Gedenkveranstaltung finden Sie hier.
2. Internationaler Übersetzer-Workshop Hindi-Deutsch/Deutsch- Hindi
Vom
10.-16. 10. 2022
fand an der Universität von Dehradun/Indien in einer vom TOLEDO
ViceVersa-Programm geförderten Reihe ein
Workshop zum
Literatur-Übersetzen
vom Deutschen ins Hindi und vom Hindi ins Deutsche statt. Hier ein
kurzer
Bericht über den Workshop.
Tagore-Preis 2022 der DIG an Jose Punnamparambil
Nachdem unser Gründungsmitglied Jose Punnamparambil in diesem Jahr bereits das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat, erhielt er im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung der Deutsch-Indischen Gesellschaft in Hannover auch den renommierten Tagore-Preis für seine Verdienste um die indisch-deutschen Kulturbeziehungen, denen er einen großen Teil seines Lebens gewidmet hat.
https://www.facebook.com/photo/?fbid=472416111591615&set=a.467556482077578
Hermann-Kesten-Preis 2022 an Meena Kandasamy
Die 1984 in Chennai geborene, jetzt in London lebende Schriftstellerin Meena Kandasamy erhält den diesjährigen Hermann-Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums. Deutschen Lesern ist sie bekannt durch ihren Roman Schläge. Ein Porträt der Autorin als junge Ehefrau (CulturBooks Verlag 2020).
https://www.pen-deutschland.de/de/2022/09/19/kesten-preis-2022-an-meena-kandasamy/
Der
Preis wird am 15. November um 19 Uhr
in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt verliehen.
Die Indientage 2022 der DIG in Hannover
finden
vom 30.09. -
02.10. 2022 statt. Im Rahmen der Indientage findet auch die
Jahrestagung des
Dachverbands der Deutsch-Indischen Gesellschaft statt. Das Programm ist
teils
öffentlich, teils nur für DIG-Mitglieder
zugänglich. Details können Sie hier
sehen.
Zwei Persönlichkeiten,
die dem
Literaturforum Indien e.V. seit langem eng verbunden sind, werden im
öffentlichen Teil des Programms am 1.10. geehrt:
Jose Punnamparambil wird mit dem Tagore-Preis ausgezeichnet.
Prof. Dr. Hans Harder erhält den Gisela-Bonn-Preis für das Jahr 2021
Eine traurige Nachricht:Am 15. Juli verstarb Dr. Hannelore Lötzke im Alter von 70 Jahren. Mit ihr verlieren wir eine großartige Spezialistin der Hindi-Literatur, engagierte Kulturvermittlerin und einfühlsame Übersetzerin. Mehr dazu erfahren Sie hier. Hannelore Lötzkes Forschung und Lehrtätigkeit wird im Nachruf der Humboldt-Universität Berlin gewürdigt. |
Die Gegenwart des Vergangenen: Die "Ereignisse" von 1947 und ihre literarischen Narrative
Ein Beitrag
von
Heinz Werner
Wessler in SÜDASIEN, Heft 2/2022 anlässlich des 75.
Jahrestags von Unabhängigkeit und Teilung des indischen
Subkontinents am 15. August 1947
Hermann-Gundert-Kulturzentrum gegründetJose Punnamparambil,
langjähriges Vorstands- und Beiratsmitglied des Literaturforums
Indien e.V, hat in seiner Heimatstadt Thrissur/Kerala einen Verein zur
Förderung deutsch-indischer Freundschaft gegründet: das
Hermann Gundert Kulturzentrum, benannt nach dem bedeutenden deutschen
Sprachgelehrten des 19. Jahrhunderts. |
Geetanjali Shree erhält den International Booker Prize 2022
|
Für ihren Roman
"The Tomb of Sand", die englische Übersetzung ihres auf Hindi
verfassten Romans "Ret Samādhi" (2018) wurde Geetanjali Shree der
International Booker Prize 2022 zugesprochen.
Es ist das erste ursprünglich in einer indischen Sprache verfasste Werk, das diese Auszeichnung erhalten hat. Geetanjali Shree ist deutschen Lesern keine Unbekannte. Ihre Romane "Mai" und "Unsere Stadt in jenem Jahr" sind, wie auch ihr Short-Story-Band "Weißer Hibiskus", im Draupadi Verlag erschienen. In der Lotos Werkstatt erschien ihr Roman "Im leeren Raum". Das Literaturforum
Indien gratuliert Geetanjali Shree zu dieser Auszeichnung. |
Foto:
thebookerprizes.com
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Zwei schmerzliche Verluste: Navina Sundaram ist verstorben
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Mehr als vier
Jahrzehnte arbeitete Navina Sundaram als Filmemacherin und
Redakteurin für das öffentlich-rechtliche Fernsehen - beim
NDR in Hamburg und zeitweise im NDR-Studio Delhi. Zu ihren bekannten
Sendeformaten gehören die "Gesichter Asiens" und "Asiatische
Minitiaturen". Oft war sie auch im "Auslandsreport", "Panorama" und
"Weltspiegel" zu sehen. Nach schwerer Krankheit verstarb sie am 25.
April 2022.
Für das Literaturforum Indien e.V. ist es der Verlust eines langjährigen, sehr beliebten und respektierten Mitglieds. Ein Nachruf in der Süddeutschen Zeitung ist hier zu lesen. Die Website die-fuenfte-wand.de bietet ein Medienarchiv, in dem man viele ihrer Sendungen noch sehen kann. |
![]() Navina
Sundaram
Foto:
die-fuenfte-wand.de
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und auch Margot Gatzlaff
am 17. März 2022 verstarb die bekannte Indologin und Literaturübersetzerin aus dem Hindi und Urdu, Dr. Margot Gatzlaff, im Alter von 88 Jahren. Einen kurzen Überblick über ihr Wirken finden Sie hier. Und hier einen Nachruf des Instituts für Indologie und Zentralasienwissenschaften an der Universität Leipzig.
Jahrestagung 2022 des Literaturforums Indien e.V.
20.-22. Mai, Evangelische Akademie Villigst75 Jahre Unabhängigkeit und Teilung des indischen Subkontinents im Spiegel der Literatur
Das Ende der britischen Kolonialherrschaft im August 1947 ging einher mit der Teilung des Subkontinents und der Entstehung der Staaten Indien und Pakistan. Die Freude über die Erringung der Unabhängigkeit nach einem jahrzehntelangen opferreichen Kampf wurde von dem unvorstellbaren Leid überschattet, das die Teilung der früheren Kolonie mit sich brachte. Das Tagungsprogramm Ein Bericht über die TagungEhrung für einen Brückenbauer zwischen Indien und Europa
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Jose Punnamparambil, Mitbegründer
des Literaturforums Indien e.V., Autor, Journalist,
Literatur-Übersetzer, langjähriger Herausgeber der
Zeitschrift MEINE WELT, erhielt am 24. Februar 2022 das Verdienstkreuz
am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Überreicht wurde das Verdienstkreuz vom Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in Koblenz, Wolfgang Treis, in Vertretung des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer. Hier einige Fotos und der Text der Laudatio |
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2021
Gedenken an Alokeranjan Dasgupta
Vor einem Jahr ist der indische Literaturwissenschaftler, Autor und Dichter Dr. Alokeranjan Dasgupta verstorben. Aus diesem Anlass findet am 19.11.2021 ab 16 Uhr eine Online-Gedenkveranstaltung statt.Eine Einladung zur Gedenkveranstaltung mit den Zugangsdaten zum Zoom-Meeting finden Sie hier.
Prof. Dieter B. Kapp (geboren am 25. 2. 1941 in Heidelberg), Indologe, Sprachwissenschaftler, Literatur-Übersetzer, verstarb am 2. 11. 2021 in Köln. Er war fast von Anfang an Mitglied des Literaturforums Indien e.V. und hat an vielen unserer Jahrestagungen aktiv teilgenommen. Wer dabei war, wird sich erinnern an die lebendige Präsentation seiner aus dem Tamil übersetzten Kurzgeschichten von Chudamani Raghavan, die unter dem Titel: Der Nagalingabaum 2017 im Draupadi Verlag erschienen sind.
Ein Nachruf auf Dieter B. Kapp von der philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.
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Prof.
Indu Prakash
Pandey
(4. 8. 1924 - 28. 10. 2021) - Ein großer Gelehrter,
Literatur-Übersetzer, Brückenbauer zwischen Indien
und
Deutschland, langjähriges Mitglied des Literaturforums Indien
e.V.
und vor allem ein wunderbarer Mensch ist im Alter von 97 Jahren von uns
gegangen.
Ein Nachruf auf Pandey-ji von Sonja Wengoborski und ein Interview mit Pandey-ji auf Hindi von Heinz Werner Wessler (Mai 2021) |
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"15 Jahre Literaturforum Indien e.V.: Eine Zwischenbilanz"
Ein Artikel für SÜDASIEN, Heft 3/2021, der auch hier zu lesen ist.Meet Christian Weiss, German publishing’s champion of the literatures of India
(Ein aktueller Artikel über den Gründer des Draupadi Verlags und seine langjährige Beziehung zur indischen Literatur)
"15 Jahre Literaturforum Indien e.V.: Eine Zwischenbilanz"
https://www.cats.uni-heidelberg.de/.../translasien...
Das Werkstattgespräch wird in SÜDASIEN 2/2021 veröffentlicht, zusammen mit weiteren Beiträgen zur indischen Gegenwartsliteratur.
Jahrestagung 2021
Einiges los in der Literaturszene. Ein aktueller Überblick
Nachruf auf Johannes Laping (1949-2021)
Einen ausführlichen Nachruf mit vielen Bildern aus Johannes Lapings Leben können Sie in dieser
Sonderausgabe des Adivasi-Rundbriefs lesen.Übersetzerworkshop Hindi-Deutsch/Deutsch-Hindi
Am 3., 4. und 6. März fand ein Online-Übersetzerworkshop statt, zur Vorbereitung auf ein im Oktober in Dehra Dun geplantes Treffen.
Eine Ode an Mainz und seine großen Bürger - Gutenberg und die Biontech-Gründer - verfasst von Surendra Munshi aus Kalkutta:
From your ancient sand dunes
And your old river banks
You send again a message
That you live in merriment but not in vain
You have much to give
Light, the light of life
Glowing like the blue light of your church
You show the end is near
Of our dark days of lonely dread
Let what matters most be said
We may win yet and live
Gutenberg, you should be living at this hour
You would not find a city better than this
Living here, not to go away but to stay
To see Sahin at work following a dream
With Türeci and their talented team
To cheer them for showing the way
As you did in your day


























Ines Fornell
Am
13. Februar dieses Jahres verstarb der mit vielen Preisen und Ehrungen
ausgezeichnete Lyriker und Essayist O.N.V. Kurup 84-jährig in
Thiruvananthapuram/Kerala. Eine Auswahl seines dichterischen
Lebenswerks erschien 2012 unter dem Titel „Ein Tropfen
Licht“ in der Übersetzung aus dem Malayalam von
Annakutty
V.K. Findeis im Draupadi Verlag. Auch seine Lesereise durch Deutschland
im November 2012 fand viel positive Resonanz.